Der Goldpreis setzt seinen Anstieg am Freitag fort. Neben dem Iran-Konflikt sorgt nun auch die erneute Yen-Schwäche für Unsicherheit an den Finanzmärkten.
Die GLD-Bestände steigen die dritte Woche in Folge. Gleichzeitig hat sich die technische Lage am Goldmarkt mit dem Sprung über 4.200 USD deutlich verbessert.
Polen setzt seine Goldkäufe mit hohem Tempo fort und rückt im internationalen Ranking weiter nach oben. Auch China, Usbekistan und Kasachstan haben ihre Goldreserven zuletzt aufgestockt.
Südkoreas Zentralbank erhöht erstmals seit 13 Jahren wieder ihr Gold-Engagement. Nach ETF-Käufen ist auch der direkte Kauf heimischer Goldbarren geplant.
Die US-Renditen bleiben trotz lran-Entspannung auf hohem Niveau. Schwache Anleihe-Nachfrage und Zinserwartungen prägen das Marktbild. Gold bleibt stabil.
Jetzt Gold kaufen? Das Aufgeld für Goldbarren und Silberprodukten in deutschen Edelmetall-Handel bleibt stabil. Gebrauchtware ist weiterhinn besonders günstig.
Die weltweite Goldnachfrage blieb im zweiten Quartal 2026 stabil. Notenbanken kauften fast 289 Tonnen Gold, während ETF-Abflüsse und die schwache Schmucknachfrage belasteten.
Der Goldpreis startet schwächer in den Freitag. Inflationsdaten aus der Eurozone und die Verteidigung der charttechnisch relevanten Marke von 4.100 USD stehen auf dem Tagesprogramm.
Die Wirkung wird unterhalb der Wahrnehmungsschwelle erzielt.
Alfred Polgar: "Es ist schwierig, Menschen hinters Licht zu führen, sobald es ihnen aufgegangen ist."
Michael Wolski: Moskaus Wunsch nach dem Mauerfall
Warum fiel die Mauer? Der Autor präsentiert überraschende Antworten. Er zeigt auf, wie am 9. November 1989 das Zusammenspiel von Sichtbar und Unsichtbar nach Plan verlief und beschreibt den politischen Hintergrund, Tricks und Täuschungen beim friedlichen Mauerfall.
1989 Mauerfall Berlin - Auftakt zum Zerfall der Sowjetunion